Analog vs. CAD/CAM: Die Patientin hat die Wahl!

Ein Montagmorgen in Österreichs Hauptstadt Wien. 19 Zahntechniker diverser Nationalitäten und ein Zahnarzt aus Tschechien treffen sich im International Center for Dental Education (ICDE) von Ivoclar Vivadent zu einem Kräftemessen besonderer Art. Sie sind der Einladung des Dentalunternehmens gefolgt, um bei einem aussergewöhnlichen Kursereignis dabei zu sein. Unter der Losung «One Aim, three Solutions» gilt es, bei demselben Patientenfall mit drei verschiedenen Lösungsansätzen ans Ziel zu gelangen. Wie wird das Ergebnis sein? Fiebern Sie mit, wie der Wettbewerb ausgeht!

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Der Wettbewerb

Einen echten Patientenfall auf drei unterschiedliche Arten und Weisen zu versorgen: Das ist die Herausforderung für die 20 Teilnehmer der «Train The Trainer»-Veranstaltung in der Donaustadt. Konkret wird es drei Teams geben – und drei verschiedene Verfahren, die alle zum selben Ziel führen sollen:

  • analog (zahntechnisch),
  • digital (zahntechnisch),
  • digital (zahnärztlich).
Welches Team wird schneller fertig sein? Welches wird siegen? Wie sieht das Ergebnis aus? Zunächst steht nur eins fest: Am Ende des Kurses wird die Patientin entscheiden, welche Versorgungsform in ihren Mund eingesetzt werden soll. Schliesslich ist sie es, die mit der finalen Restauration auf Dauer glücklich werden soll. Sie ist es, die frei entscheiden darf, was ihr gefällt. Und zwar völlig unabhängig von der Herstellungsmethode. Damit ist sie im Grunde genommen die wichtigste Person des Tages.

IPS e.max für alle drei Gruppen

Bei allen drei Teams kommen Produkte von Ivoclar Vivadent zum Einsatz. Die rein chairside gefertigte Restauration wird aus IPS e.max CAD geschliffen und letztlich vom Zahnarzt finalisiert. Die digital arbeitenden Zahntechniker haben eine klassisch CAD/CAM-gestützt angefertigte Restauration zu erstellen. Die analoge Zahntechnikergruppe hingegen wird eine Arbeit aus IPS e.max Press fertigen.

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Die Aufgabenstellung hat es in sich

Die Aufgabenstellung ist sehr viel komplexer, als es zunächst den Anschein hat. Denn heute kann IPS e.max CAD oder auch hochtransluzentes IPS e.max ZirCAD monolithisch oder auch anatomisch reduziert geschliffen oder gefräst werden – oder aber IPS e.max Press vollanatomisch sowie anatomisch reduziert gepresst und anschliessend bemalt/verblendet und sogar eine Kombination aus all diesem gewählt werden. Das klingt vielfältig. Ist es auch. Und es zeigt eindrucksvoll auf, wie universell das vollkeramische Produktportfolio der Ivoclar Vivadent ist. Allerdings: Trotz dieser scheinbaren Komplexität wird die Lösung am Ende ganz einfach sein…

Zahnarzt Dr. Petr Hajný aus Prag/Tschechien hat die Patientin vorbereitet.
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Gute Vorarbeit geleistet

Zahnarzt Dr. Petr Hajný aus dem tschechischen Prag, nimmt bei diesem Wettbewerb eine wichtige Funktion ein. Denn er hat die Patientin im Vorfeld behandelt und für diesen spannenden Tag vorbereitet. An seiner Patientin und seiner Präparation sollen sich die Teams nun messen.

Der Wettbewerb findet in den Räumlichkeiten des ICDE von Ivoclar Vivadent in Wien/Österreich statt.
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Das hochmotivierte Team mit den Organisatoren.
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Gernot Schuller, Senior Director Austria & Eastern Europe der Ivoclar Vivadent AG, begrüsst die Teilnehmer des Train The Trainer (TTT)-Events „One Aim – three Solutions“ im Vortragsraum des ICDE Wien.
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Martina Jakob, Leiterin Marketing & ICDE für Österreich und Osteuropa, stellt die Agenda des dreitägigen Events vor. Dem Kursplan zufolge dürfen die Teilnehmer nach der Fallpräsentation und einer anschliessenden Diskussion um 10 Uhr mit ihren Arbeiten beginnen.
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Bevor es an die Präsentation des Patientenfalls geht, erklärt Hannes Meischl, Technical Trainer des ICDE Wien, den zahntechnischen Ablauf, die vorhandenen Materialien und den Maschinenpark.
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Der Initiator

Hannes Meischl

Hannes Meischl

Hannes Meischl ist Zahntechniker. Er ist seit Januar 2016 als Trainer im ICDE von Ivoclar Vivadent Wien tätig.
Seine zahntechnische Laufbahn begann er im Jahr 2000. Damals begann er seine Ausbildung im Dentallabor Christian Smaha in Wien. Dort war er noch einige Zeit nach seiner Abschlussprüfung tätig.
Sein weiterer Weg führte Hannes Meischl über drei Jahre als Aussendienstmitarbeiter im Handel und nach zwei weiteren Stationen in Praxislaboren zu Ivoclar Vivadent.
Hannes Meischl

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Hannes Meischl ist Zahntechniker. Er ist seit Januar 2016 als Trainer im ICDE von Ivoclar Vivadent Wien tätig.
Seine zahntechnische Laufbahn begann er im Jahr 2000. Damals begann er seine Ausbildung im Dentallabor Christian Smaha in Wien. Dort war er noch einige Zeit nach seiner Abschlussprüfung tätig.
Sein weiterer Weg führte Hannes Meischl über drei Jahre als Aussendienstmitarbeiter im Handel und nach zwei weiteren Stationen in Praxislaboren zu Ivoclar Vivadent.

Die Teilnehmer

Lernen Sie als nächstes die Teilnehmer des Wettbewerbs kennen. Erfahren Sie, wer von ihnen mit welcher Methode und welchem Material gearbeitet hat. 

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Ondřej Adam, Zahntechniker

Analoge-Gruppe

IPS e.max Press MO-Gerüste für die mittleren Inzisiven und vollanatomische IPS e.max Press MT B1-Kronen für die Zähne 12 und 13 sowie 22 und 23. Cut-back der Kronen für Lateralen und Eckzähne. Individuelle Schichtung mit diversen IPS e.max Ceram-Massen.

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Alen Alić, Zahntechniker

Analoge-Gruppe

Vollanatomische Kronen aus IPS e.max Press MT BL4. Minimales Cut-back um 0,2-0,5 mm. Verblendung mit diversen IPS e.max Ceram-Massen und farbliche Akzente mit IPS Ivocolor.

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Andras Varadi, Zahntechniker

CAD/CAM-Gruppe

Vollanatomische Kronen aus IPS e.max CAD LT A2. Bukkales Cut-back. Verblendung mit diversen IPS e.max Ceram-Massen.

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Andreas Wölfle, Zahntechniker

CAD/CAM-Gruppe

Die Zähne 11 bis 13 vollanatomisch aus IPS e.max ZirCAD MT Bleach, die Zähne 21 bis 23 vollanatomisch aus IPS e.max CAD MT A2. Lithium-Disilikat wurde bemalt und glasiert, Zirkoniumoxid vor dem Dichtsintern mit Farbe infiltriert. In beiden Fällen Glasur und Bemalung mit IPS Ivocolor.

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Dragan Stolica, Zahntechniker

CAD/CAM-Gruppe

Vollanatomische Kronen aus IPS e.max ZirCAD MT Bleach vor dem Dichtsintern mit Farbe infiltriert. Glasur und Bemalung mit IPS Ivocolor.

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Florin Raicea, Zahntechniker

CAD/CAM-Gruppe

Gerüste aus IPS e.max CAD LT A2 und IPS e.max ZirCAD MT Bleach. Verblendung mit diversen IPS e.max Ceram-Massen und farbliche Akzente mit IPS Ivocolor.

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Georg Licen, Zahntechniker

CAD/CAM-Gruppe

Vollanatomische Kronen aus IPS e.max CAD MT A2 sowie IPS e.max ZirCAD MT Bleach. Lithium-Disilkat wurde bemalt und glasiert, Zirkoniumoxid vor dem Dichtsintern mit Farbe infiltriert. In beiden Fällen Glasur und Bemalung mit IPS Ivocolor.

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Helmut Berger, Zahntechniker

CAD/CAM-Gruppe

Vollanatomische Kronen aus IPS e.max CAD A1 und IPS e.max ZirCAD MT Bleach. Infiltration und anschliessende Charakterisierung mit IPS Ivocolor.

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Stefan Chobota, Zahntechniker

Analoge-Gruppe

Vollanatomische Kronen aus IPS e.max Press Multi A1. Minimales Cut-back. Verblendung mit IPS e.max Ceram Selection-Massen und farbliche Akzente mit IPS Ivocolor.

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Martin Ebringer, Zahntechniker

Analoge-Gruppe

Vollanatomische Kronen aus IPS e.max Press MT A2. Minimales Cut-back. Verblendung mit diversen IPS e.max Ceram-Massen. Nur mechanische Politur, kein Glasurbrand.

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Dr. Petr Hajný, Zahnarzt

CAD/CAM Chairside

Vollanatomische Kronen aus IPS e.max CAD MT A1. Kristallisation, Bemalung und Glasur mit IPS e.max Crystall. Glaze Paste, Shade und Stains.

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Milos Miladinov, Zahntechniker

CAD/CAM-Gruppe

Gerüste aus IPS e.max CAD LTA 2 und 3 sowie IPS e.max ZirCAD MT Bleach. Vollverblendung mit diversen IPS e.max Ceram-Massen und farbliche Akzente mit IPS Ivocolor.

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Moritz Wenger, Zahntechniker

CAD/CAM-Gruppe

Vollanatomische Kronen aus IPS e.max CAD MT A2 sowie IPS e.max ZirCAD MT Bleach. Lithium-Disilkat wurde bemalt und glasiert, Zirkoniumoxid vor dem Dichtsintern mit Farbe infiltriert. In beiden Fällen Glasur und Bemalung mit IPS Ivocolor.

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Richard Koinegg, Zahntechniker

Analoge-Gruppe

Vollanatomische Kronen aus IPS e.max Press MT B1. Minimales Cut-back. Verblendung mit IPS e.max Ceram Selection-Massen und farbliche Akzente mit IPS Ivocolor.

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Velimir Žujić, Zahntechniker

Analoge-Gruppe

IPS e.max Press MT BL4-Gerüste, die mit Massen des IPS e.max Ceram-System individuell verblendet wurden. Glasur und Bemalung mit IPS Ivocolor.

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Vinko Iljadica, Zahntechniker

Analoge-Gruppe

Minimal reduzierte Kronen aus IPS e.max Press MT BL4. Verblendung mit diversen IPS e.max Ceram-Massen und farbliche Akzente mit IPS Ivocolor.

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Pavel Medar, Zahntechniker

Analoge-Gruppe

IPS e.max Press Multi A1 vollanatomisch, Charakterisierung mit IPS Ivocolor.

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Andrej Lukas, Zahntechniker

Analoge-Gruppe

Gepresste IPS e.max Press MO1-Käppchen, Verblendung mit IPS e. max Ceram, IPS e.max Selection. Glasur mit IPS Ivocolor.

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Davor Marković, Zahntechniker

CAD/CAM-Gruppe

Vollanatomische Kronen aus IPS e.max ZirCAD MT Bleach vor dem Dichtsintern mit Farbe infiltriert. Glasur und Bemalung mit IPS Ivocolor.

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Zsolt Fodor, Zahntechniker

CAD/CAM-Gruppe

Vollanatomische Kronen aus IPS e.max ZirCAD MT Bleach. Vor dem Dichtsintern mit Farbe infiltriert. Glasur und Bemalung mit IPS Ivocolor.

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Die Patientin

Name: Sandra Rammah

Land: Österreich

Sandra ist eine junge Frau aus Wien/Österreich. Sie trägt bereits Versorgungen auf den mittleren Inzisiven, die ästhetische Mankos aufweisen. Mit dieser Situation ist sie nicht mehr zufrieden. Als Sandra das Angebot erhält, im Rahmen des TTT-Wettbewerbs eine neue Versorgung zu erhalten, willigt sie ein.
Für eine ästhetische Harmonisierung ist Sandra zudem damit einverstanden, dass die Zähne 12 und 13 sowie 22 und 23 in das Versorgungskonzept miteinbezogen werden. Die drei Wettbewerbsteams – analog labside, CAD/CAM labside und CAD/CAM chairside – haben also die Aufgabe, in der ihnen vorgegebenen Zeit die Zähne 13 bis 23 vollkeramisch zu versorgen.
Nach der Abnahme der alten Kronen auf 11 und 21 zeigt sich, dass Zahn 11 mit einem metallischen Stiftaufbau versehen ist. Um die Farbabweichung auszugleichen, hat Dr. Hajný die Stümpfe zuvor mit Opaker kaschiert.
 
 
 
Ausgangssituation mit ästhetischen Mankos der alten Versorgungen auf den mittleren Inzisiven.
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Dr. Petr Hajný stellt allen Teilnehmern den Patientenfall und dessen Herausforderungen vor. Bei Sandra sollen die Zähne 13 bis 23 mit Vollkeramikkronen versorgt werden.
Das Materialportfolio von Ivoclar Vivadent ist gross – und damit auch die Anzahl der Auswahl- und Kombinationsmöglichkeiten. Die analoge Gruppe hat es hier leichter, da sie auf Basis von IPS e.max Press und den in Frage kommenden Rohlingsvarianten arbeitet. Das zahntechnische CAD/CAM-Team allerdings soll auch über eine Versorgung mit monolithischem und individuell kolorierten Zirkoniumoxid-Versorgungen (IPS e.max ZirCAD MT) nachdenken.
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Die kreative Phase

Nachdem die Teilnehmer alle nötigen Informationen zum Patientenfall und zu ihrer Aufgabenstellung erhalten haben, legen sie los. Hochmotiviert gehen die drei Teams – Zahntechniker analog, Zahntechniker digital und Zahnarzt digital – ans Werk. Sie dürfen keine Zeit verlieren, denn die Uhr läuft unerbittlich.
Auf die Plätze, fertig, los: Pünktlich um 10 Uhr erhalten die Kursteilnehmer Zugang zu den Modellen des Live-Patientenfalls. Hierzu zählen ein Situationsmodell des provisorisch versorgten Oberkiefers samt Silikonschlüssel, ein Sägemodell des präparierten Oberkiefers sowie das Unterkiefermodell.
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Gruppe 1: Zahntechniker analog

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Die Gruppe der analog arbeitenden Zahntechniker (hier: Velimir Žujić, Vinko Iljadica und Alen Alić, von rechts) legt sofort los. Sie sichtet die Modelle und beginnt mit einer ersten ästhetischen Vorplanung.

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Bei den analog arbeitenden Zahntechnikern ist rein äusserlich das Meiste zu sehen – der vielen Arbeitsschritte wegen. Unter anderem bereiten sie die Stümpfe für die Modellation vor und schneiden die Silikonwälle zu (links: Alen Alić, rechts: Stefan Chobota).
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Zeitlich liefern sich die beiden Zahntechnik-Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Während die ersten Kronen der Digital-Gruppe gefräst und geschliffen werden, stiften die Analog-Kollegen die ersten händisch modellierten Kronen für den Pressvorgang an (hier: Velimir Žujić).
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Ist das analoge Zahntechnik oder einfach nur unerlässlich für die Anfertigung von patientengerechtem Zahnersatz? Fakt ist, dass fast jeder Teilnehmer die ausgeteilten Porträtbilder der Patientin für seine Analyse nutzt.
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Alen Alić nutzt – wie viele Teilnehmer des Wettbewerbs – die Gelegenheit, die Stumpfsituation der Patientin zu fotografieren.
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Die fertig modellierten Kronen werden ebenso wie die reduzierten Kronen oder Gerüste klassisch eingebettet, aufgesetzt, gepresst, ausgebettet und weiterverarbeitet. Insgesamt ein Prozess, den die Teilnehmer sehr gut im Griff haben und der schnell zu gewünschten Ergebnissen führt.
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Angesichts der vielen einzelnen manuellen Arbeitsschritte der Analog-Gruppe scheint es schwer vorstellbar, dass so etwas auf Knopfdruck rein digital funktionieren kann.
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Trotz der sorgfältigen Arbeit kommt der Spass nicht zu kurz. Immer wieder lockern die Kursteilnehmer die Atmosphäre mit kleinen Spässen auf. Velimir Žujić (rechts) scherzt mit seinen kroatischen Landsmännern Vinko Iljadica und Alen Alić.
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Manuelle Veredelungstechniken: Velimir Žujić bestreut ein mit IPS Ivocolor Mixing Liquid allround bestrichenes IPS e.max Press-Gerüst mit Dentinpulver. Durch diesen Wash Brand wird der Verbund verbessert und eine gute Grundlage für die weitere Schichtung hergestellt.
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Auch die Presstechnik ist sehr effizient, wenn man quasi vollanatomisch presst und mit einer Minimalschichtung feine Akzente setzt. Da nur eine minimale Menge Schichtkeramik aufgebracht wird, findet kaum Schrumpfung statt, und das Ergebnis ist gut vorhersagbar.
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Insbesondere Vertreter der analogen Gruppe versuchen, alles aus den Materialien des IPS e.max-Systems herauszuholen. Hier ist die vollanatomische Schichtung der Inzisiven auf Basis von IPS e.max Press MO-Gerüsten zu sehen.
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Finales Layering bei einem Vertreter der analogen Gruppe. Alen Alić reduziert seine vollanatomischen IPS e.max Press BL4-Gerüste um 0,2 bis 0,5 mm, um diesen Anteil schliesslich mit einer Minimalschichtung wiederaufzubauen.
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Kontrolle von Länge und Ausrichtung der Vollkeramikkronen im Artikulator. Die Anzeichnung des Wax-ups dient hier als Guideline. Für viele Zahntechniker ist es schwer vorstellbar, wie diese Schritte rein digital abgebildet werden sollen.
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Analoge Variante der Einprobe. Was anfangs als kleine Blödelei gedacht ist, vermittelt bereits einen sehr guten Ersteindruck.

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Ondřej Adam legt sich ins Zeug. Um den transparenten Saum der Unterkieferfrontzähne nachbilden zu können, verblendet er die beiden oberen Einser komplett. Im Bild ist das Ergebnis nach dem ersten Brand zu sehen.
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Gruppe 2: Zahntechniker digital

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Die zahntechnische CAD/CAM-Gruppe ruft die digitalisierte Situation auf und legt den Fall an. Das heisst: Sie definiert in der Software, welche Zähne wie zu versorgen sind (hier Davor Marković).
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Emsiges und hochkonzentriertes Arbeiten beherrscht die Atmosphäre im Schulungslabor des ICDE Wien. Im Vordergrund ist die zahntechnische CAD/CAM-Fraktion zu sehen.
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Immer wieder stehen vereinzelte Teilnehmer der CAD/CAM-Gruppe um die Arbeitsstation herum und diskutieren Fertigungsstrategien.
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So sieht der Arbeitsplatz von Milos Miladinov aus, der für diesen Kurs den digitalen Workflow einschlug. Zu sehen sind sechs IPS e.max CAD LT A2-Gerüste und drei IPS e.max ZirCAD MT Bleach-Zirkoniumoxid-Gerüste.
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Unabhängig davon, ob analog oder digital: Wenn die Teilnehmer einen nichtmonolithischen Weg gewählt haben, müssen sie immer manuell schichten und diverse Brände fahren.
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Vom Computer in die Hand: Einige Zahntechniker der CAD/CAM-Gruppe wählten zwar den monolithischen Weg. Zwischendurch äussern sie aber Bedenken, ob sie damit im direkten Vergleich gegen die Analog-Fraktion bestehen können. Ob diese Zweifel berechtigt sind, wird sich am Ende des Wettbewerbs zeigen.
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Konzentriertes Arbeiten bei Andreas Wölfle, einem Teilnehmer des CAD/CAM-Teams. Die Software erlaubt ihm, das gescannte Provisorium und die virtuelle Modellation durch Überlagerung zu kontrollieren.
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Auftrag ausgeführt: Helmut Berger ist es gelungen, seine virtuelle Konstruktion mit dem Bild der Patientin in Deckung zu bringen, um Länge und Ausrichtung der Zähne zu überprüfen.
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Analoge Fotokamera am Arbeitsplatz von Milos Miladinov, einem Vertreter des CAD/CAM-Teams. Klassische Techniken und Produkte üben auf ihn einen grossen Reiz aus, obwohl er in vielen Lebensbereichen digitale Technologien mit Begeisterung einsetzt. 
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Gruppe 3: Zahnarzt digital

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Dr. Petr Hajný bereitet die Patientin für die intraorale digitale Abformung und das Entfernen des Provisoriums vor. Zunächst legt er einen OptraGate an.

Nachdem der OptraGate in Position ist, hat Dr. Hajný freies Sichtfeld und kann mit der Digitalisierung der Mundsituation beginnen. Zunächst scannt er die Situation mit dem Provisorium. 

Nun entfernt Dr. Hajný vorsichtig das temporär befestigte Provisorium, um die Stumpfsituation scannen zu können.

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Zahnarzt Dr. Petr Hajný und seine Helferin scannen die Kiefer mit einer Intraoralkamera, einem Intraoralscanner, der – wie der Trios von 3Shape – kein Puder benötigt. Als Anwender des Chairside-Workflows gestaltet er die Kronen in der CEREC 4.43-Software und lässt sie aus einem IPS e.max CAD MT A1-Block schleifen.
 
Fertig ausgeschliffene Kronen aus IPS e.max CAD MT-Blöcken.
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Auf ein Wort, Herr Kollege… Da Dr. Petr Hajný selbst einmal als Zahntechniker gearbeitet hat, weiss er die Bemühungen seiner zahntechnischen Kollegen zu schätzen. Hier holt er sich Tipps bei dem tschechischen Zahntechniker Ondřej Adam. Was dann folgt, ist ebenfalls klassisches Handwerk. Dr. Hajný arbeitet in seine geschliffenen Lithium-Disilikat-Kronen feine Oberflächendetails ein, bevor er diese mit einem modifizierten Kristallisations- und Glasurbrand finalisiert. De facto ist er mit diesem Workflow am schnellsten fertig. Er hat deshalb die meiste Freizeit.
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Bevor die IPS e.max-Kronen eingesetzt werden können, müssen die approximalen Kontaktpunkte überprüft und behutsam eingestellt werden. Dr. Hajný macht das – wie er es in seiner zahntechnischen Ausbildung gelernt hat – Zahn für Zahn.
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Die Entscheidung

Der TTT-Wettbewerb neigt sich allmählich dem Ende entgegen. Bei allen Teilnehmern wächst die Aufregung. Welche Arbeit wird die Patientin gleich auswählen? Um angesichts der Menge der fertiggestellten Restaurationen eine Vorauswahl zu treffen, bitten die Organisatoren eine Jury um Hilfe, darunter der Wiener Zahntechniker Christian Smaha. Gemeinsam suchen sie sechs Arbeiten aus, die sie der Patientin gleich vorlegen werden. 
 
Zahntechniker Christian Smaha (Mitte) hilft bei Vorauswahl.
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Gernot Schuller richtet noch einmal das Wort an alle Beteiligten. Er bedankt sich für das grosse Engagement. Und auch er ist gespannt, wie sich die Patientin entscheiden wird.
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Bevor Patientin Sandra zum Zuge kommt, dokumentiert ICDE-Trainer Hannes Meischl sämtliche Arbeiten fotografisch. Das hilft beim Vergleichen.
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Und die Moral von der Geschicht’

Was lehrt dieser aussergewöhnliche Wettkampf in Wien? Welche Schlüsse lassen sich rückblickend ziehen? Haben die Zahntechniker und die CAD/CAM-Zahnärzte immer das Wesentliche im Blick? Kommt es darauf an, welchen Weg man wählt, wie viele Massen und Farben man einsetzt – oder ob es die Form und die Oberfläche sind, die die Gesamtästhetik massgeblich beeinflussen? Kann nicht eine (vermeintlich) einfachere Versorgung bisweilen die schönere sein? Oder kommt es letztendlich in erster Linie darauf an, ob man zuhören kann – und erfasst, was die Patienten eigentlich wollen?
 
Wir haben ICDE-Trainer Hannes Meischl gefragt, welche Erkenntnisse er aus dem TTT-Event gewonnen hat:
 
«Beide Zahntechnik-Teams – analog und digital – waren intensiv beschäftigt. Keine der Gruppen hatte einen nennenswerten Zeitvorteil. Beide Ansätze erfordern ein hohes Mass an Konzentration und Beschäftigung mit der Aufgabe.»
 
«Das Wichtigste an jedem einzelnen Fall ist und bleibt der Patient oder die Patientin. Er oder sie sollte immer im Mittelpunkt stehen. Denn schliesslich muss der Patient – oder die Patientin – mit der Restauration auf Dauer zufrieden und glücklich sein. Für die Anwender bedeutet dies wiederum, dass es nicht nur darum gehen darf, eine technisch ausgefeilte Arbeit abzuliefern. Sie müssen sich immer auch Zeit nehmen, um mit ihren Patienten zu sprechen und deren Wünsche umzusetzen. Genau das hat Martin Ebringer, der Gewinner des Wettbewerbs, getan.»        

Was ist das ICDE?

ICDE steht für International Center for Dental Education. Damit sind moderne Kurs- und Fortbildungszentren gemeint, die Ivoclar Vivadent an vielen Standorten betreibt. Zielgruppen sind Zahnärzte und Zahntechniker, aber auch Praxisteams.
Weltweit hat Ivoclar Vivadent 29 solcher Fortbildungszentren in Betrieb genommen. Das ICDE am Hauptsitz in Liechtenstein hat einen internationalen Fokus. Die übrigen ICDE – zum Beispiel in Wien – sind regionale Trainingszentren, die Einblicke in lokale Marktbedingungen bieten. Die ICDE verfügen in der Regel über Schulungsräume, Laboratorien, Behandlungszimmer und Vortragssäle. In Liechtenstein gibt es zum Beispiel eine Phantompraxis und vier Dentallabore, in denen die Teilnehmer praktisch arbeiten können. 

Alle ICDE bieten das ganze Jahr hindurch Fort- und Weiterbildungen zum Umgang mit Produkten von Ivoclar Vivadent an. Darüber hinaus gibt es produktunabhängige Angebote, zum Beispiel Kurse in dentaler Fotografie.

Produkte

Diese Produkte kamen bei dem Wettbewerb im ICDE Wien zum Einsatz.

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